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INFORMATION ZUM SVG-KARTENGENERATOR®

Erster Entwurf einer Programmanleitung

Programmzweck und Programmstruktur

Mit dem Kartengenerator kann man auf sehr komfortable Weise Punkte ihrer geografischen Lage nach kartieren. Das Programm benötigt dazu bereits bestehende Daten, die in Micsosoft-Access-Datenbanktabellen gespeichert sind, und es beruht auch selbst auf dem Programm Microsoft Access™ (Version 2003). Als Grundlage wird jeweils eine Datenbank-Tabelle verwendet (›Datenquelle‹ genannt), deren Zeilen die zu kartierenden Punkte wiedergeben und deren Spalten (mindestens drei Spalten) die Punkt- bzw. Objektbezeichnungen (Spalte 1), den Rechts- und Hochwert (Spalte 2 und 3) sowie ggf. auch weitere Merkmale der Objekte (weitere Spalten) enthalten.

Aus diesen Daten erstellt das Programm automatisiert so genannte SVG-Dateien (s. Wikipedia s. v. ›Scalable Vector Graphics‹), die in einem Webbrowser angezeigt oder mit einem geeigneten Vektor-Zeichenprogramm weiterverarbeitet werden können. Bei SVG handelt es sich ähnlich wie bei HTML um einen Sprach-Standard des W3C für die Darstellung von Vektorgrafiken in Internetdokumenten. Die meisten modernen Vektorzeichenprogramme sind in der Lage, SVG-Dateien direkt zu verarbeiten bzw. zu importieren oder zu exportieren (z. B. neuere Versionen von Adobe Illustrator, Corel Draw oder das Freeware-Programm Inkscape, Download unter prdownloads.sourceforge.net/inkscape/). Wenn die erzeugten Grafiken nur betrachtet werden sollen, reicht ein gängiger Internet-Browser aus. In diesem Fall installiert man entweder einen frei erhältlichen SVG-Viewer als Plugin oder verwendet eine Browserversion, die von sich aus SVG unterstützt (z. B. Mozilla Firefox 2.0, Download-Adresse: http://download.mozilla.org/). Inzwischen unterstützen immer mehr Vektor-Zeichenprogramme und Browser das SVG-Format, s. hierzu unten die Linksammlung).

Bei den SVG-Dateien selbst handelt es sich um einfache Text-Dateien mit einer XML-Struktur, die im Fall des Programms ›Kartengenerator‹ mit Hilfe der Programmiersprache VBA (Microsoft Visual Basic for Applications) generiert werden. Alle Optionen, die das Programm für die Kartierung bereitstellt, werden über eine einzige Eingabemaske eingestellt (für Experten: es handelt sich um ein Access-Formular namens ›frm_kartengenerator‹ in der Datenbankdatei ›kartengenerator.mde‹).

Das Programm umfasst verschiedene Beispiele für Kartierungen, so dass auch ohne die vorherige Erstellung neuer Daten ein Ausprobieren möglich ist. Diese mitgelieferten Beispiele lassen sich als ›Kartier-Sets‹ laden (zum Laden der Sets s. unten den Punkt Schalter). Beim ersten Starten des Programms ist bereits ein sehr einfaches Beispiel geladen.

Erläuterung der Bedienung

Erstellung und Import einer Datenquelle

Man erstellt in einer separaten Access-Datenbankdatei eine Tabelle mit den Daten. Dabei ist unbedingt zu beachten, dass die Tabelle wirklich wenigstens drei Spalten umfasst. Die Namen der Spalten sind dabei gleichgültig, jedoch müssen die zweite und dritte Spalte zwingend den Rechts- und Hochwert der zu kartierenden Punkte bereits enthalten (s. Beispielabbildung) oder zur Speicherung dieser Koordinatenwerte reserviert sein, in der ersten Spalte muss eine eindeutige Bezeichnung für jedes zu kartierende Objekt gespeichert sein.

Beispiel einer Datenquelle  Beispiel einer sinnvollen Datenquelle.

Anschließend kann diese Tabelle der separaten Datenbankdatei mit dem Befehl ›Datenquelle einbinden oder entfernen‹ im Startmenü als neue Datenquelle in den SVG-Kartengenerator geladen werden. Dafür muss zunächst die Datenbankdatei eingetragen werden (der Schalter ›...‹ ist hier bei der Suche behilflich), danach wird eine Tabelle dieser Datenbank aus der Drop-Down-Liste ausgewählt und ein Name für die neue Datenquelle eingetragen (bitte keine Sonderzeichen verwenden). Mit dem Schalter ›Tabelle als Datenquelle einbinden‹ wird diese Tabelle schließlich mit dem Kartengenerator verknüpft und kann später für eine Kartierung ausgewählt werden.

Startmenu    Importmenu
Startmenü (links) und Auswahl einer Tabelle aus einer separaten Datenbankdatei als neue Datenquelle (rechts).

Danach wird mit dem Befehl ›Kartengenerator‹ die Hauptmaske zur Programmbedienung gestartet. Das Formular bietet in acht Blocks gegliedert (a. bis h.) verschiedene Optionen zur Steuerung der Kartenerzeugung. Diese Optionsbereiche und der untere Formularbereich mit den Schaltern werden im folgenden kurz beschrieben.

Übersicht über das Formular des Kartengenerators.
Formular Kartengenerator

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a. Datenherkunft und -ausgabe

Unter ›Datenquelle‹ wird die vorbereitete Datenquelle mit den zu kartierenden Punkten ausgewählt (für Kenner von Microsoft Access: bei den Datenquellen handelt es sich um in der Datenbankdatei gespeicherte Auswahl-Abfragen). Die fertigen Dateien werden im ›Ausgabeordner‹ abgelegt, dabei wird der ›Dateiname‹ verwendet. Um einen anderen Ordner auszuwählen, kann der Schalter ›...‹ benutzt werden. Bei einer neuen Karte muss die Option ›Datei neu anlegen‹ aktiviert sein. Wurde bereits eine Karte erstellt, die durch die neue Kartierung ergänzt werden soll (z. B. bei der Kartierung einer 2. Ebene von Symbolen), ist die Option ›zuletzt erstelle Datei ergänzen‹ zu wählen.

Bitte beachten: Sofern bereits eine Datei mit demselben Namen und Speicherordner existiert, wird diese bei jeder Kartierung automatisch überschrieben. Will man einmal erstellte Karten behalten, muss daher die Datei umbenannt werden, oder man wählt für die nächste Kartierung an dieser Stelle einen anderen Dateinamen.

Formularbereich a  Formularbereich a: Datenherkunft und -ausgabe.

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b. Programmstartoptionen

Ist eine Meldung erwünscht, sobald die Karte erstellt wurde, kann die entsprechende Option auf ›Ja‹ eingestellt werden. Ferner kann man entscheiden, ob zusätzlich zur SVG-Datei auch eine HTML-Datei erstellt werden soll, in der die SVG eingebettet ist. Nach der Kartenerstellung kann automatisch ein Programm gestartet werden, sofern diese Option nicht auf ›Nein‹ steht.

Formularbereich b  Formularbereich b: Programmstartoptionen.

Entweder man lässt einen Webbrowser starten, der dann die SVG-Datei selbst oder die HTML-Datei anzeigen soll, oder man startet ein anderes Programm (s. die Optionen ›Programm 1‹/›Programm 2‹). Mit der Schaltfläche ›...‹ öffnet sich hier eine weitere Maske, mit deren Hilfe man einstellen kann, welcher Browser oder welche Programme gestartet werden sollen. Dies ist individuell anzupassen, da jeder Computer über eine andere Programmausstattung verfügt. Drei Programme lassen sich hier vorwählen. Wenn der Kartengenerator das erste Mal verwendet wird, sind hier folgende Programme eingestellt:

   C:\Programme\Mozilla Firefox\firefox.exe
   C:\Programme\Inkscape\inkscape.exe
   C:\Programme\Adobe\Adobe Illustrator CS3\Support Files\Contents\Windows\Illustrator.exe

Wenn diese Programme nicht auf dem Rechner vorhanden sind, bleibt die Auswahloption für den direkten Start dieser Programme deaktiviert (s. hier als Beispiel des ›Programm 2‹). Achtung: Da verschiedene Browser und Zeichenprogramme mit der Einbettung von Bildern in SVG-Dateien unterschiedlich umgehen, lassen sich mit dem Schalter ›SVG...‹ einige Angaben für die ersten Zeilen der SVG-Datei einstellen. Hierfür sind jedoch Grundkenntnisse zum Aufbau von SVG-Dateien notwendig. Die Werte, die hier eingestellt sind, dürften in der Regel korrekt sein.

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c. Koordinatenwerte

Hier werden die wichtigsten Werte bezüglich der Kartierung eingegeben. Die Kartendimension wird in Punkten angegeben. Gemeint sind damit die in der SVG-Datei verwendeten relativen Maße (d. h. im Prinzip Bildschirmpixel), nicht die Ausmaße des Kartenausschnittes gemessen in der Einheit der Koordinatenwerte. Dies soll am mitgelieferten Beispiel ›Gräberfeld Köln-Müngersdorf‹ erklärt werden.

Der Kartenausschnitt ist hier 45,33 m × 45,33 m breit, die Karte soll 2000 × 2000 (Bildschirm-)Punkte groß dargestellt werden. In der zu Grunde liegenden Datenquelle werden die Koordinaten in cm ausgegeben, d. h. es kommen 2000 Bildpunkte auf 4533 cm. Der korrekte Umrechnungsfaktor (›Punkte/Koordinateneinheit‹ = 2000/4533) ist daher ca. 0,4412.

Wenn – wie in diesem Fall – eine sehr große Karte erstellt wird, kann man zur besseren Übersicht einen Zoom-Faktor angeben, damit der Browser die Karte vollständig anzeigt (Beispiel hier: 25%, damit dürfte der 500 × 500 Punkte große Ausschnitt gut ins Browserfenster passen). Die Koordinaten-Umrechnung muss dafür nicht geändert werden, sondern bezieht sich immer auf nicht verkleinerten die Ausgangsdaten. Schließlich ist noch einzustellen, welche Koordinatenwerte der linke und der untere Rand des gezeigten Kartenausschnittes haben, damit das Programm den Nullpunkt beider Koordinaten kennt, der nicht unbedingt genau auf dem Kartenrand liegen muss. Wiederum ist dabei zu beachten, in welcher Einheit die Koordinaten in der Datenquelle ausgegeben werden. In diesem Fall liegt der linke Rand des Ausschnittes bei –133.33 cm, der untere Rand ebenso. Würde hier statt des korrekten Wertes etwas anderes eingegeben (z. B. ›0‹), verschieben sich alle Punkte auf der Karte entsprechend.

Bitte beachten: Nur wenn der Umrechnungsfaktor, die Angaben zu den Kartenrändern und die Koordinatenwerte in der Datenquelle miteinander abgestimmt sind, wird die Karte korrekt gezeichnet. Hierzu sind also entsprechende Vorüberlegungen notwendig, die das Programm dem Benutzer nicht abnehmen kann. Bitte auch die technischen Hinweise beachten.

Formularbereich c: Koordinatenwerte. Formularbereich c

Beispiel für Koordinatenwerte.

Beispiel Koordinatenwerte

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d. Hintergrundbild

Für die Karte kann ein beliebiges Hintergrundbild im Format GIF oder JPG gewählt werden. Dafür ist nur der korrekte Dateiname und Speicherordner für die Datei anzugeben, damit sie in der SVG-Datei verlinkt werden kann. Sofern die Lage der kartierten Punkte zum Hintergrundbild passen soll, ist darauf zu achten, dass auch diese Hintergrundgrafik dieselben Dimensionen aufweist und der untere und rechte Rand ebenso zu den Koordinatenwerten passen. Trägt man bei X/Y-Ursprung nicht jeweils ›0‹ ein, wird die Grafik entsprechend um die eingetragenen Punkte nach rechts, links, oben oder unten verschoben.

Formularbereich d  Formularbereich d: Hintergrundbild.

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e. Kartensymbole

Mit der Kombinationsliste ›Form‹ kann man unter einer Vielzahl von Kartiersymbolen wählen. Es gibt dabei auch die Möglichkeit, statt der gezeichneten Symbole eine fertige GIF- oder JPG-Datei mit einem komplexeren Symbol zu verwenden. Mit ›Größe‹ bestimmt man die Größe des Symbols auf der Karte, mit ›Strichstärke‹ die Randdicke. Soll kein Rand erscheinen, wird hier ›0‹ eingetragen. Soll das Symbol farbig gefüllt sein, stellt man ›Farbfüllung‹ auf ›Ja‹. Die Farben für den Rand (Außenfarbe) und für die Füllung werden als RGB-Werte (Rot, Grün, Blau, jeweils 0 bis 255 möglich) eingetragen.

Mit einem Klick auf die Farbvorschau-Quadrate kann man ein zusätzliches Formular öffnen, dass bei der Farbauswahl behilflich ist. Ein einfacher Klick auf eines der Farbquadrate genügt, um die Farbe zu übernehmen.

Formularbereich e: Kartensymbole.

Formularbereich e

Hilfsformular zur Farbauswahl

Farbauswahl

 

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f. Rahmen und Gitterlinien

Hier wird eingestellt, ob ein Außenrahmen oder Gitterlinien gezeichnet werden sollen. Strichstärke und Farben für diese Linien werden so eingetragen wie bei den Kartensymbolen auch (s. Kartensymbole). Die Gitterlinien werden bei denjenigen Koordinatenwerten eingetragen, die unter ›senkrecht bei X-Koord‹ oder ›waagrecht bei Y-Koord‹ eingetragen werden. Die Werte sind dabei immer mit einem Schrägstrich ›/‹ zu trennen. Natürlich müssen die angegeben Koordinatenwerte auch auf dem Kartenausschnitt liegen, sonst wird in der SVG-Datei zwar eine Linie eingetragen, sie ist aber nicht sichtbar.

Formularbereich f  Formularbereich f: Rahmen und Gitterlinien.

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g. Beschriftung

Wenn ›Punktbeschriftung‹ auf ›Ja‹ gestellt ist, wird die Punktbezeichnung aus der ersten Spalte der zu Grunde liegenden Datenquelle bei jedem Punkt mit in die Karte eingetragen. Die Schriftgröße und Schriftfarbe lässt sich ändern. Damit die Beschriftung nicht direkt auf die Kartiersymbole gesetzt wird, ist es sinnvoll, einen ›Versatz‹ zum Kartierpunkt anzugeben.

Hier noch ein Tipp: Sollen statt eines Kartiersymbols nur die Punktbeschriftungen ausgegeben werden, wählt man als Kartiersymbol ›[KEIN SYMBOL]‹ und stellt den Versatz der Punktbeschriftung auf jeweils ›0‹ ein. Dann wird als Kartiersymbol die Punktbeschriftung immer auf die korrekte Stelle gesetzt.

Soll eine Überschrift innerhalb der Karte erscheinen, kann man auch hier Werte für die Schriftgröße, Schriftfarbe, den Versatz und den Text angeben.

Formularbereich g  Formularbereich g: Beschriftung.

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h. Datenfilter

Normalerweise werden alle Datenzeilen bei der Kartierung berücksichtigt, die die zu Grunde liegende Datenquelle ausgibt. In der Datenquelle kann man bereits diejenigen Daten filtern, die überhaupt ausgewählt werden sollen. Manchmal ist es aber praktisch, die Datenquelle noch nicht einzuschränken, um erst hier im Formular verschiedene Daten zu filtern. So kann man z. B. in mehreren Schritten verschiedene Datenzeilen mit unterschiedlichen Symbolen kartieren, die jeweils anderen Kriterien entsprechen. Im Datenfilter kann man deshalb alle ›Spalten‹ der Datenquelle auswählen und mithilfe der ›Operatoren‹ und einer ›Wert‹-Angabe Bedingungen definieren.

Im gezeigten Beispiel werden etwa nur diejenigen Zeilen kartiert, bei denen ›Alter‹ den Wert ›alt‹ hat und ›Geschlecht‹ nicht ›männlich‹ ist. Werden zwei oder mehr Bedingungen definiert – wie auch in diesem Beispiel –, so werden die Bedingungen logisch immer mit einem UND verbunden. In diesem Beispiel werden also nur Gräber, die das Merkmal ›alt‹ UND ›nicht männlich haben‹ kartiert. Zur Demonstration kann man das Set ›Gräberfeld Köln-Müngersdorf (Merowingerzeit)‹ laden und kartieren.

Tipp zur Kartierung in mehreren Schritten: Als erstes kartiert man mit der Option ›Datei neu anlegen‹ (s. Datenherkunft), dann ändert man den Datenfilter entsprechend ab, wählt ein anderes Kartiersymbol und kartiert nun mit der Option ›zuletzt erstellte Datei ergänzen‹. Das Programm wird nun die zuerst erstellte SVG-Datei mit den Daten der zweiten Kartierung erweitern und keine neue Datei erstellen. Es erscheinen dann die Symbole der ersten Kartierung in einer unteren Ebene und die Symbole der weiteren Kartierungen in oberen Ebenen. Als Beispiel für eine solche Kartierung in mehreren Schritten kann man zunächst das mitgelieferte Set ›Puscham-Haus 2 Schritt 1‹ laden und kartieren, danach das Set ›Puscham-Haus 2 Schritt 2.‹

Formularbereich h  Formularbereich h: Datenfilter.

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Unterer Formularbereich: Schalter

Mit den Schaltern kann man die Kartierung durchführen lassen (›Kartieren‹) und das Formular ›Schliessen‹. Weitere Schalter sind zum Speichern und Laden von Kartieroptionen gedacht. So kann man z. B. mit ›Set Speichern‹ alle aktuellen Kartieroptionen unter einem Namen speichern. Später lassen sich die Einstellungen dann wieder mit ›Set laden‹ erneut öffnen und eine Kartierung mit den gespeicherten Optionen wiederholen.

So lassen sich auch komplexe Mehr-Schritt-Kartierungen speichern und wiederholen. Mit den Schaltern ›Referenzieren‹, ›Punktdichte‹, ›Kreisdiagramme‹ und ›Krsdiagr-Optionen‹ lassen sich die Zusatzfunktionen starten oder einstellen (s. Übersicht zu sonstigen Funktionen).

Achtung: Wenn man ein gepeichertes Set erneut lädt, ist darauf zu achten, dass die gespeicherten Werte noch sinnvoll sind. Beispielsweise sollten die gespeicherte Datenquelle und das Hintergrundbild noch existieren.

Unterer Formularbereich  Unterer Formularbereich: Schalter.

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Unterer Formularbereich: Hyperlinks und Ergebnisanzeige

Sobald der Schalter ›Kartieren‹ geklickt wurde, wird die SVG-Datei (und ggf. die HTML-Datei) angelegt und es erscheinen entsprechende Hyperlinks auf dem Formular, mit denen man die erstellten Dateien mit einem Standardprogramm öffnen kann (abhängig von der Dateitypen-Einstellung unter Windows). Zusätzlich wird eine ASCI-(.txt)-Datei erstellt, die alle kartierten Punkte mit Punktbezeichnungen auflistet. Je nach dem, welche Optionen man beim Programmstart (s. Programmstartoptionen) man gewählt hat, wird aber auch automatisch ein Programm, z. B. ein Webbrowser, mit der erstellten Karte geöffnet (s. Abbildung ›Ergebnisanzeige im Webbrowser‹).

Unterer Formularbereich  Unterer Formularbereich: Hyperlinks.

Ergebnis im Webbrowser
Ergebnisanzeige im Webbrowser.

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Übersicht zu sonstigen Funktionen

Mit der Funktion Referenzieren kann man mit der Maus Punkte auf dem gewählten ›Hintergrundbild‹ anfahren und mit einem Klick die Koordinaten des Punktes ermitteln. Die Werte lassen sich dann sukzessive in die zweite und dritte Spalte der zu Grunde liegenden Tabelle übernehmen, so dass man Werte bisher nicht referenzierter Punkte bequem für die weitere Datenverarbeitung sammeln kann. Liegt beispielsweise eine Grundplan eines Gräberfeldes als Scan vor, kann dieser als Hintergrundbild gewählt werden. Anschließend können die Koordinaten einzelner Grabbefunde durch anklicken ermittelt und in die Tabelle übernommen werden, sofern diese Befunde bereits als Tabellenzeilen vorhanden sind. Dabei ist darauf zu achten, dass die Datenquelle (d. h. die Tabelle in der separaten Access-Datei) tatsächlich für das Speichern neuer Werte geeignet ist. Ist weder ein Hintergrundbild korrekt eingestellt noch eine veränderbare Datenquelle ausgewählt, ist der Schalter ›Referenzieren‹ deaktiviert.

Die Funktion Kreisdiagramme bietet die Möglichkeit, statt eines Kartiersymbols Kreis- bzw. ›Tortendiagramme‹ auf die Karte zeichnen zu lassen. Den Segmenten der Kreisdiagramme können dabei die Werte verschiedener zusätzlicher Spalten der Datenquelle zugewiesen werden. Mit dem Schalter ›Krsdiagr-Optionen‹ werden die nötigen Voreinstellungen gewählt, der Schalter ›Kreisdiagramme‹ startiert die entsprechende Kartierung. Zur Demonstration kann das mitgelieferte Beispiel ›BEISPIEL_Kreisdiagramm‹ geladen werden.
[Detaillierte Erläuterung ist in Arbeit]

Bei der Funktion Punktdichte werden nicht die Punkte selbst in die Karte eingetragen, sondern man kann das kartierte Areal in Rasterquadrate aufteilen und die Anzahl der Punkte, die in jedem Rasterquadrat liegen, mit unterschiedlichen Symbolgrößen und Farben kartieren lassen. Diese Funktion ist bisher nur sehr schwer ohne zusätzliche Erläuterungen verständlich.

Zur Demonstration kann das mitgelieferte Beispiel ›Punktdichtekartierung‹ geladen werden. Danach klickt man auf den Schalter ›Punktdichte‹, beantwortet die nächste Frage mit ›Nein‹, klickt im jetzt erschienenen Formular auf den Schalter ›Punktdichte kartieren‹ und beantwortet die nächste Frage wieder mit ›Nein‹.
[Detaillierte Erläuterung ist in Arbeit]

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Wichtige technische Hinweise zur Kartierung

Bei der Vorbereitung der Kartierdaten und entsprechender Hintergrundgrafiken ist darauf zu achten, dass nur orthogonale Koordinaten korrekt kartiert werden. Dabei dürfen die Rechts- und Hochwerte auch keinen unterschiedlichen Maßstab haben.

Dies gilt es vor allem dann zu beachten, wenn zwar orthogonale Koordinaten vorliegen, aber die Hintergrunddatei nicht nach einem entsprechenden Koordinatennetz aufgebaut ist wie bei den meisten Landkarten, besonders bei Weltkarten. Wenn man also einen Kartenausschnitt einer bestimmten Projektion (›Mercator‹ usw.) als Hintergrundbild verwendet, kann man keine Breiten- und Längengrade direkt unverzerrt kartieren lassen. Als Hintergrund muss dann eine sogenannte ›quadratische Plattkarte‹ verwendet werden, bei der die Abstände jeweils zwischen allen Längen- und zwischen allen Breitengraden gleich sind (s. Wikipedia s. v. ›Quadratische Plattkarte‹). Oder die Koordinaten müssen entsprechend bereits in der Datenquelle umgerechnet und so an den Hintergrund angepasst werden. Für diese Umrechnung ist im Programm bisher keine Option vorgesehen.

Falls eine Karte in der gewünschten Projektion vorliegt, in der bereits die Punkte eingezeichnet sind, kann man jedoch diese Grafik als Hintergrund bild einstellen (s. Hintergrundbild), die Koordinatenwerte (s. Koordinatenwerte) wählen und anschließen mit ›Referenzieren‹ (s. sonstige Funktionen) alle Punkte einzeln anfahren und so die verzerrten Koordinaten ermitteln.

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Links

Programm-Downloads und Informationen

Tutorials zum Umgang mit SVG:

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Copyright und Lizenzierung

Das Programm befindet sich im Entwicklungsstadium und kann von Privatpersonen oder
öffentlichen Bildungseinrichtungen frei genutzt werden.

Kartengenerator v1.05 · © Christoph Kümmel 2007 · www.cuminum.de · christoph@cuminum.de · Letzte Änderung 15.11.2007